Muskeltonus

Das Wort "Muskeltonus" stammt vom altgriechischem Wort "tonos" ab, welches auf Deutsch "Spannung" bedeutet. Als Muskeltonus bezeichnet man den Spannungszustand eines Muskels im Ruhezustand. Während des Tages ist bei der Muskulatur ein gewisser Tonus vorhanden, wodurch beispielsweise die aufrechte Körperhaltung möglich ist. Im Schlaf ist die Muskulatur jedoch entspannt. Ist der Muskeltonus andauernd verstärkt, spricht man von einer Muskelverspannung oder Muskelhartspann.

Siehe auch

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zählt zu einer nicht heilbaren Erkrankung des motorischen Nervensystems, was zu einem erhöhten Muskeltonus, einer spastischen Lähmung, führt. Zu einer zunehmenden Muskelschwäche bis hin zur Lähmung kommt es durch die Schädigung der zweiten Motoneurone. Deshalb gehen mit der Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) immer weitere Einschränkungen im alltäglichen Leben einher.
Chorea Huntington nennt man auch Huntingtonsche Chorea oder Huntington-Krankheit. Sie zählt bis heute zu einer unheilbaren erblichen Erkrankung des Gehirns und äußert sich beispielsweise durch unwillkürliche, sowie unkoordinierte Bewegungen bei zeitgleich schlaffem Muskeltonus. Von Chorea Huntington betroffene Personen leiden unter einer immer weiter fortschreitenden Zerstörung eines Teilbereichs des Gehirns. Dieser ist für die Muskelsteuerung und wichtige mentale Funktionen zuständig.
Die Kinesio-Taping-Therapie nutzt im Wesentlichen zwei Effekte. Zum einen die Stimulation der Hautrezeptoren und damit verbunden eine Schmerzdämpfung und Tiefensensibilität. Hierdurch kann gezielt Einfluss auf das komplexe Zusammenspiel von Muskeltonus, Gelenken, Bändern und Nerven genommen werden. Zum anderen werden über das elastische Kinesio-Tape und die speziellen Anlegetechniken die Haut und das Gewebe angehoben. Dadurch entsteht mehr Raum im geschädigten Gewebe, Lymphflüssigkeiten können besser abfließen und die Blutzirkulation wird verbessert, Schmerzrezeptoren werden entlastet. Schon allein eine verbesserte Blutzirkulation regt Heilungsprozesse an.
Die Kinesio-Taping-Therapie nutzt im wesentlichen zwei Effekte.
Die Kinesio-Taping-Therapie nutzt im Wesentlichen zwei Effekte. Zum einen die Stimulation der Hautrezeptoren und damit verbunden eine Schmerzdämpfung und Tiefensensibilität. Hierdurch kann gezielt Einfluss auf das komplexe Zusammenspiel von Muskeltonus, Gelenken, Bändern und Nerven genommen werden. Zum anderen werden über das elastische Kinesio-Tape und die speziellen Anlegetechniken die Haut und das Gewebe angehoben. Dadurch entsteht mehr Raum im geschädigten Gewebe, Lymphflüssigkeiten können besser abfließen und die Blutzirkulation wird verbessert, Schmerzrezeptoren werden entlastet. Schon allein eine verbesserte Blutzirkulation regt Heilungsprozesse an.